Infoveranstaltung am 05.11.15

„Von Gewalt betroffene traumatisierte Flüchtlingsfrauen. Umgang und Hilfen“

Brahmsstraße 14, 53121 Bonn

Referentinnen: Frau Dr. Gelas Habasch, Fachärztin für Psychiatrie, LVR-Klinik Bonn und Ligita Werth, SPKoM Südliches Rheinland

Auf ihrem Fluchtweg sind Frauen zumeist größeren Gefahren ausgesetzt als Männer und haben nicht nur in ihrem Heimatland, sondern auch auf der Flucht zum Teil brutale Gewalt erfahren.

Schließlich können sie im Aufnahmeland mit rassistischen Angriffen, Abschiebeversuchen, Abschiebehaft, Trennung von Angehörigen und sexuellen Übergriffen in der Unterkunft konfrontiert worden sein.

Die Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten erfordert entsprechende Fachkenntnisse.

Was sind die Gründe und Ursachen für Traumatisierung bei Flüchtlingsfrauen? Was ist ein Trauma? Welche Symptome kann ich erkennen? Wie gehe ich damit um? Welche Möglichkeiten und Grenzen der Hilfe für traumatisierte Flüchtlingsfrauen sind in der Stadt Bonn vorhanden?


Im Rahmen des Projektes „Beratung und Unterstützung von Gewalt betroffenen traumatisierten Flüchtlingsfrauen“ fördert das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen das Sozialpsychiatrische Kompetenzzentrum Migration Südliches Rheinland, um Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen für Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit traumatisierten Flüchtlingsfrauen arbeiten, anzubieten.

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