Archiv der Kategorie: Termine

Ideenwerkstatt am 03.11.15

Dienstag, 3. November 2015 von 17.00 bis 18.30 Uhr

Einladung zu einer Ideenwerkstatt für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe
im Haus Mondial- Fachdienst für Integration und Migration
Fritz-Tillmann-Str. 9, 53123 Bonn

Ab dem 05. November bieten wir dienstags  und donnerstags von 13.00 bis 17.00 Uhr:
einen Raum zum offenen Treffpunkt für Flüchtlinge und interessierte ehrenamtliche Helfer.

Ein Raum, um gemeinsam in Respekt zu ….reden………kochen…..Deutsch lernen….Spielen…..Lachen…..helfen….andere Kulturen kennenlernen…
Oder ganz viel andere Ideen. Das entscheiden Sie und die teilnehmenden Flüchtlinge!!!

Haben Sie Zeit und Interesse, diesen Raum mitzugestalten?

Dann melden Sie sich für unsere Ideenwerkstatt an!

Kontakt:
Verica Dominic-Bernards  verica.dominic-bernards@caritas bonn.de
Marta Kempering (geb. Kondracka) marta.kondracka@caritas-bonn.de

oder unter Tel.: 0228-26717-0

Diskussionsreihe „Bonn und die Welt“ am 03.11.15

Dienstag, 3. November 2015, 18 bis 20 Uhr

Diskussionsreihe „Bonn und die Welt“


Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Friedrich-Ebert-Allee 36 (Achtung: Neue Veranstaltungsort!), 53113 Bonn
Wir bitten um verbindliche Anmeldung per E-Mail an bonn-welt@giz.de.

Zum Inhalt:
Wenn sich die Welt auf den Weg macht: Was heißt das für die Menschen?
Weltweit sind so viele Menschen auf der Flucht wie seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr. Sie fliehen vor Terror, Krieg und Armut. Der weitaus größte Teil findet Zuflucht  in den Nachbarstaaten, etwa in Jordanien, Palästina und im Libanon. Aber auch in den Flüchtlingscamps dort sind die Lebensbedingungen schwierig, denn es fehlt meist an einer ausreichenden Grundversorgung, die Sicherheitslage ist schlecht und eine Rückkehr in die Heimat ungewiss. Seit Jahren arbeitet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag der Bundesregierung daran, den Menschen in diesen Ländern eine dauerhafte Perspektive zu geben “ zum Beispiel, indem sie Flüchtlingen eine Ausbildung ermöglicht.
Ein kleinerer Teil der Flüchtlinge schafft es in die reicheren Länder – auch nach Deutschland. Hier wird in diesem Jahr die größte Zahl Asylsuchender erwartet, die es bisher gab. Diese Entwicklung fordert vor allem von den Kommunen erhebliche Anstrengungen, damit die Menschen hier eine Zukunftsperspektive haben.
Von den Erfahrungen aus dem Ausland kann Deutschland profitieren: Wie erleben Flüchtlinge den Neuanfang? Was kann ihnen helfen, sich in einer fremden Kultur zurechtzufinden? Vor welchen Herausforderungen stehen Deutschlands Kommunen – und welche Lösungen aus dem Ausland gibt es, von denen sie eventuell profitieren können?
Diesen Fragen gehen wir nach – bei der Diskussion „Wenn sich die Welt auf den Weg macht: Was heißt das für die Menschen?“ in der Reihe „Bonn und die Welt“ von General-Anzeiger und GIZ, zu der wir Sie herzlich einladen.
Unsere Gäste:
Gudrun Kramer arbeitet für die GIZ in Jordanien, Palästina und im Libanon daran, Flüchtlingen eine Zukunftsperspektive zu geben.
Abbas al-Khashali kam vor 15 Jahren als Flüchtling aus dem Irak nach Deutschland. Heute ist er Redakteur bei der Deutschen Welle.
Georg Fenninger ist Mitglied des Bonner Rats und Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Bonn, das zwei Erstaufnahmestellen für Flüchtlinge in Bonn betreut.
Moderiert wird die Veranstaltung von Andreas Mühl, stellvertretender Chefredakteur beim Bonner General-Anzeiger.


Infoveranstaltung am 05.11.15

„Von Gewalt betroffene traumatisierte Flüchtlingsfrauen. Umgang und Hilfen“

Brahmsstraße 14, 53121 Bonn

Referentinnen: Frau Dr. Gelas Habasch, Fachärztin für Psychiatrie, LVR-Klinik Bonn und Ligita Werth, SPKoM Südliches Rheinland

Auf ihrem Fluchtweg sind Frauen zumeist größeren Gefahren ausgesetzt als Männer und haben nicht nur in ihrem Heimatland, sondern auch auf der Flucht zum Teil brutale Gewalt erfahren.

Schließlich können sie im Aufnahmeland mit rassistischen Angriffen, Abschiebeversuchen, Abschiebehaft, Trennung von Angehörigen und sexuellen Übergriffen in der Unterkunft konfrontiert worden sein.

Die Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten erfordert entsprechende Fachkenntnisse.

Was sind die Gründe und Ursachen für Traumatisierung bei Flüchtlingsfrauen? Was ist ein Trauma? Welche Symptome kann ich erkennen? Wie gehe ich damit um? Welche Möglichkeiten und Grenzen der Hilfe für traumatisierte Flüchtlingsfrauen sind in der Stadt Bonn vorhanden?


Im Rahmen des Projektes „Beratung und Unterstützung von Gewalt betroffenen traumatisierten Flüchtlingsfrauen“ fördert das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen das Sozialpsychiatrische Kompetenzzentrum Migration Südliches Rheinland, um Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen für Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit traumatisierten Flüchtlingsfrauen arbeiten, anzubieten.